Was bedeutet mein Hund für mich ?

Klar, der Hund ist, wenn man es ganz traditionell betrachtet, ein Haustier. Und darüber hinaus ist er der bekanntlich beste Freund des Menschen. Aber warum? Warum ist ein Vierbeiner, mit dem wir weder auf Sprachlicher noch auf Sozialer Ebene zu 100% kommunizieren können, angeblich unser bester Freund?  Die Antwort ist denke ich ganz klar. Von unserem besten Freund erwarten wir viele wichtige Eigenschaften, und diese bringt der Hund nun mal mit sich.

Aber wenn ich an Mogli denke, denke ich nicht unbedingt: “Der da mit der kalten nassen Nase und den Hängeohren ist mein bester Freund.” Mogli ist für mich einiges mehr. Er ist mein Hundekind, denn ja, auch wenn er kein echtes Menschenbaby ist, habe ich ihn nun mal seit er 8 Wochen alt ist und in vielerlei Hinsicht ist er so abhängig von mir, meinem Wissen und meinem Handeln, wie es auch ein kleines Kind wäre. Er ist gleichsam mein lehrer und mein Schüler, denn auch wenn ich ihm schon so vieles beigebracht habe, hat er mich ebenfalls so viel gelehrt, von Geduld über Selbstvertrauen bis hin zu den Dingen, die ich für ihn und seine Gesundheit in Erfahrung gebracht habe, was Futter und andere Dinge angeht. Und natürlich ist er mein Partner, nicht nur aber auch in Crime, denn wir sind in so einer “kurzen” Zeit schon durch so viele Situationen gestolpert, haben gepöbelt, sind zusammengewachsen und haben uns zusammen von Rückschlägen erholt. Mogli macht alles mit, egal was mir durch den Kopf schießt, und gleichzeitig ertrage ich stillschweigend viele seiner akuten Anfälle von Blödsinnitis und, am wichtigsten, wir lassen einander nie allein, egal wie tief der andere auch im Schlamassel versunken ist. Und, Mogli ist in so wirklich jeder Lebenslage mein Glücklichmacher, denn egal wie traurig mich etwas auch macht oder wie grau ein Tag ist, Mogli macht alles bunter und lebendiger. Und ja, er ist auch mein bester Freund, denn er hält mich immer aus, ist immer da, verzeiht mir alles und freut sich immer, wenn ich da bin. Das ist das, was wir uns von einem besten Freund wünschen oder nicht ? Unser bester Freund soll uns genauso akzeptieren wie wir sind, mit allen Ecken, Kanten und mit all unseren Kratzern. Sie formen uns, ganz unbewusst und machen uns glücklich, einfach weil sie uns gern haben. Und wenn man so jemanden gefunden hat, dann lässt man ihn nicht mehr gehen, egal ob er nun 2 Beine oder 4 hat.

Und durch all das rücken Barrieren wie die Sprache nun einmal in den Hintergrund, denn:

„Zwei Freunde müssen sich im Herzen ähneln, in allem anderen können sie grundverschieden sein.“ – René François

 

Und ja, wenn man das so liest, klingt das wirklich unglaublich kitschig, fast wie mit Honig übergossen und mit Marshmallow verziert, aber was soll ich sagen, so ist es halt, und es gäbe wohl kaum so viele Hunde hier in den deutschen Haushalten, so viele Instagram Accounts und Blogs die sich um das Leben der Vierbeiner dreht,  wenn der Hund seine Qualitäten als “Best Buddy” des Menschen nicht bereits so oft unter Beweis gestellt hätte. Also, schreibt gerne in die Kommentare, was euer Hund für euch bedeutet und was ihn für euch so besonders macht.


Danke fürs vorbeischauen, Kira und Mogli

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