Furbo Hundekamera – wir durften testen* (Anzeige)

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Was treibt der Hund eigentlich, wenn er allein Zuhause ist?

Eine Frage, die bestimmt viele Hundehalter interessiert und über die Tim und ich schon oft diskutiert haben. Von “ach der schläft bestimmt” bis zu “der Arme vermisst uns garantiert” war alles dabei.  Jetzt hatten wir aber die Möglichkeit, es genau herauszufinden. Wir durften nämlich die Furbo Hundekamera testen. Dabei  handelt es sich um die 1. interaktive Hundekamera. Über sie kann man den Hund jederzeit im Blick haben und schauen, was er so anstellt. Man kann seinen Hund aber nicht nur beobachten, die Furbo kommt zudem mit einigen tollen Features daher:

Kamera: Herzstück des Geräts ist die 160 Grad Weitwinkel Kamera. Die bietet eine Full-HD Auflösung und ermöglicht bis zu 4-fachen digitalen Zoom. Hinzu kommt die Infrarot Nachtsicht, so dass man auch im Dunklen seinen Hund gut im Blick hat.

So sieht die Kamera aus

App: Zu der Kamera gibt es die passende Furbo App, die man sich ganz einfach im Appstore oder im Google Play Store herunterladen kann. Dort meldet man sich einfach an und kann dann ein eigenes Profil für den oder die Hunde erstellen. Und natürlich darüber den Hund sehen, denn auf Wunsch verbindet sich die App mit der Kamera und startet so die live Übertragung. Über die App lassen sich dann auch die anderen Dinge wie das Leckerchen werfen oder das Mikrofon benutzen und man gelangt in die Einstellungen und kann hier die Lautstärke oder andere Dinge nach Belieben verändern.

Mikrofon: Die Kamera bietet eine 2-Wege-Audio Möglichkeit. Das bedeutet, dass man nicht nur hören kann, was bei dem Hund passiert, sondern auch auf Knopfdruck mit dem Hund sprechen kann.

Leckerliwerfer: In der Kamera befindet sich ein Behälter, in den bis zu 100 kleine Leckerchen passen.  Auf Knopfdruck kann man dem Hund also Leckerchen zu werfen.

Echtzeit Bell-alarm: Wenn der Hund bellt, schickt die Kamera eine Benachrichtigung an das Handy des Halters, so dass dieser Bescheid weiß und wenn nötig sofort nachsehen kann, ob etwas nicht in Ordnung ist.

Es ist also eine ganze Menge, was die Kamera verspricht. Wir haben die letzten Wochen ausführlich getestet, ob sie auch all das halten kann.

Unser Praxistest:

Optik: Ich gestehe, ich bin ein Verpackungsopfer, und wenn etwas gut aussieht will ich es umso mehr haben. Und schon beim auspacken war ich extrem von der schicken Verpackung begeistert. Und ja, auch eine Hundeüberwachungskamera kann gut aussehen, die Furbo ist der Beweis dafür. Spätestens mit der Holzoptik am Deckel hatte sie mich, so etwas finde ich nämlich extrem schick und generell macht die Kamera einen qualitativ hochwertigen  Eindruck, was ich gerade bei teureren Geräten gut finde. 

Aufbau: Der Aufbau ist wirklich einfach, und wenn ich das sage will das was heißen, ich gehöre nämlich zur Kategorie Mensch, die schon mit dem Einrichten eines Mobiltelefons  überfordert ist. Man steckt nur den Stecker des Stromkabels in die Steckdose und wartet dann kurz, während die Kamera eine Verbindung zu dem Wlan sucht. Ganz unten an der Kamera leuchtet ein Licht, das während der Suche weiß ist und gelb wird, sobald die Kamera eine Verbindung gefunden hat. Das Licht ist übrigens auch ein Wegweiser was gerade passiert, denn wenn die Furbo gerade in Gebrauch ist (also mit der App verbunden ist) leuchtet es blau. Zudem zeigt es unter anderem auch an wenn keine Verbindung möglich ist, was ich ganz praktisch finde.

Die Kamera ist einsatzbereit
Die Kamera ist in Gebrauch

Kamera: Die überzeugt ganz klar. Tagsüber kann man alles sehr gut erkennen. die Farbwiedergabe ist gut und auch das zoomen funktioniert einwandfrei. Bei der Infrarot Nachtsicht hatte ich am Anfang meine Zweifel, denn gerade bei einem dunklen Hund ist es oft schwierig, ihn vom dunklen Boden zu unterscheiden, wenn man mit einer normalen Kamera drauf hält. Überraschenderweise funktioniert die Nachtsicht aber sehr gut und man kann auch im dunklen Zimmer unsere dunkle Schokokugel erkennen.

Mogli im Dunkeln. Ein bisschen gruselig, aber gut erkennbar

App: Genau wie der Aufbau war auch das installieren der App super einfach. Sie erklärt einem alles was man machen muss und ist leicht zu bedienen. Zudem finde ich es sehr schön, dass man ein Profil für seinen Hund erstellen kann, das macht die Benutzung persönlicher.

So sieht unser Profil aus

Verbindung: Waren wir unterwegs konnten wir uns immer problemlos mit der Furbo verbinden, nur im Treppenhaus in der Nähe unserer Wohnung konnte oft keine Verbindung hergestellt werden. Das ist zwar nicht extrem tragisch, da man ja bereits nah bei seinem Hund ist, aber für Halter, die gerne schauen möchten wie ihr Hund reagiert (ob er kläfft, wo er bis dahin liegt u.s.w) wäre es schön, wenn die Verbindung dort auch funktionieren würde.

Mikrofon und Leckerliwerfer: Das waren die beiden Dinge, bei denen ich meine Zweifel hatte, ob sie gut funktionieren.  Zum einen das Mikrofon. Mogli erkennt normalerweise keine Stimmen, wenn die zum Beispiel aus dem Lautsprecher des Telefons kommen. Daher war ich der Meinung, dass es bei dem Mikrofon genauso ablaufen würde. Aber falsch gedacht, denn tatsächlich reagiert er verhältnismäßig sehr schnell, wenn man ihn über die Kamera ruft und führt sogar Kommandos aus, die man ihm darüber gibt. Das hat mich auf jeden Fall positiv überrascht, denn so kann man wirklich mit dem Hund reden, sollte dies mal nötig sein und der Hund “versteht” sogar, dass es die Stimme vom Halter ist. Allerdings würde ich hier jedem raten, das in Ruhe mit seinem Hund zu trainieren, denn als wir es das erste Mal mit Mogli ausprobiert haben rannte er, sobald er die Stimmen erkannte los und suchte uns überall. Da würde es bestimmt helfen dem Hund beizubringen, was genau die Stimmen bedeuten und das sich kein Mensch in seiner Nähe aufhält, da sich sonst gerade ängstliche Hunde bestimmt erschrecken werden.Zudem will man ja nicht, dass der Hund minutenlang die ganze Wohnung absucht und denkt, sein Halter sei irgendwo und er könne ihn nicht finden. Zum anderen war ich mir nicht sicher, wie genau Mogli auf die Leckerchen reagieren würde. Dass ihm die Funktion gefallen würde war klar, Leckerchen gehen schließlich immer, aber ich hatte ein bisschen Sorge, dass er Stundenlang vor der Kamera sitzt und wartet, dass sie ihm Leckerchen vor die Pfoten wirft. Durch das Geräusch, das beim Leckerchen werfen ertönt wird der Hund allerdings sehr schnell und leicht darauf konditioniert und weiß nach kurzer Zeit, ob Leckerchen heraus fallen oder nicht.

Kommandos funktionieren mit etwas Übung auch über das Mikrofon
In der Kamera finden bis zu 100 kleine Leckerchen Platz. Und warten dann aufs raus geworfen werden
Leckerlis die fliegen? Findet Mogli klasse!

Echtzeit Bell-Alarm: An sich funktioniert der Bell Alarm. Wenn wir Zuhause sind und Mogli anschlägt bekommen wir augenblicklich eine Benachrichtigung. Und letzte Woche hat mein Freund mir sogar geschrieben ob bei uns Zuhause alles in Ordnung sei, auf seinem Telefon wäre ein Bell-Alarm aufgetaucht (Mogli war langweilig und er hat als Spielaufforderung andauernd gebellt). Das Prinzip dahinter finde ich einfach toll denn viele Hundehalter haben das Problem, dass der Hund bellt wenn er alleine ist. Mich interessierte es auch, ob und wann Mogli anschlägt wenn wir nicht Zuhause sind. Bis jetzt kam bereits zweimal ein Bell Alarm bei uns an als wir unterwegs waren und als wir nachgeschaut haben sahen wir, dass Mogli vor der Tür stand. Anscheinend hat er etwas im Treppenhaus gehört. Bei einer Sache funktioniert der Alarm aber nicht bzw. falsch. Wenn ich nämlich einen bestimmten Ton mache (wenn ich zum Beispiel mit Mogli spiele und relativ laut etwas rufe) bekommen wir auch einen Bell-Alarm. Das passiert aber sehr selten und da meine Stimme im Umgang mit Mogli oft eine sehr sehr schrille Tonhöhe erreicht, liegt das vermutlich einfach daran (oder meine Stimme klingt wie bellen).  Und solange ich da bin weiß ich ja das ich es bin, daher stört es mich nicht weiter.

Bellt der Hund aus irgendeinem Grund bekommt man schnell eine Benachrichtigung

Unser Fazit:

Die Kamera macht ihren Job und den macht sie wirklich gut. Die 160 Grad Kamera ermöglicht einem einen sehr guten Überblick und die Bild und Videoqualität ist sehr gut. Überzeugt hat mich aber vor allem die Infrarot Nachtsicht. Gerade mit einem dunklen Hund wie Mogli kann es bei schlechtem Licht schon recht schwierig werden, den Hund vom dunklen Fußboden zu unterscheiden. Mit der Furbo ist das allerdings möglich, daher kann man auch wenn man Abends oder in der Nacht unterwegs ist sehen, wo der Hund liegt und was er treibt.  Wenn man einen Hund wie Mogli hat der (zum Glück) meistens schläft lässt man vermutlich eher die Finger von der Leckerchen Funktion und von dem Mikrofon, denn man will seinen Liebling ja nicht unbedingt wecken, aber ich kann mir gut vorstellen, dass man einen Hund, der zum Beispiel ganz außer sich ist, wenn Herrchen oder Frauchen nicht da sind, damit gut beruhigen oder zumindest ablenken kann. Aber auch bei einem Hund, der sich Zuhause ruhig verhält ist es ein beruhigendes Gefühl wenn man weiß, dass man immer ein Auge auf seinen Liebling haben kann wenn man möchte.

Toll hätte ich es gefunden, wenn man die Furbo z.B. an der Wand anbringen könnte, denn nicht jeder hat die Möglichkeit in der Nähe der Steckdose einen entsprechenden Platz zu finden, und auf den Boden würde ich die Kamera nicht unbedingt stellen. Mogli fand das Gerät nämlich von Anfang an interessant, aber von dem Moment an, als Leckerchen rausgeschossen kamen war er hin und weg. Deshalb achten wir darauf, die Kamera möglichst außer Reichweite aufzustellen und geben ihm nicht zu oft Leckerchen, um ihn nicht in Versuchung zu führen die Kamera doch mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

„Was ist das denn für ein Gerät?“
Ansicht über die Kamera

Eine wichtige Frage sollte man sich einfach stellen: Lohnt sich der Kauf, denn mit 259 €  ist die Furbo keine sehr günstige Anschaffung (Momentan ist sie reduziert und kostet “nur” noch 199€). Aber es ist eine Investition und auch wenn die Kamera eine 2 Jahre Garantie hat, kann man sie sicherlich viele Jahre benutzen, wenn man vorsichtig ist und kein Pech hat. Also einmal ausgegebenes Geld für jahrelange Sicherheit. Für Halter, die “nur mal aus Interesse” wissen wollen, was ihr Hund so zu Hause treibt ist die Kamera also vermutlich recht teuer, aber wenn man als Halter Angst hat, seinen Hund allein Zuhause zu lassen weil diesen die Verlassensangst oder Zerstörungswut packt, dann ist es meiner Meinung nach eine kluge Investition, sich eine solche Kamera anzuschaffen. Auch für Hundehalter bei denen ein neuer Hund einzieht ist die Furbo bestimmt ein gutes Werkzeug um das alleine bleiben zu üben. Dazu kommt, dass die Furbo neben der Kamera noch das gewisse Extra hat, denn gerade die oben aufgeführten Features machen die Furbo so interessant. Ja, den Hund beobachten zu können und in der Lage zu sein, jederzeit nachsehen zu können was er macht ist toll und gibt einem als Halter ein sicheres Gefühl. Aber zu wissen, dass man den Hund auch im Dunkeln erkennt, dass man im Notfall mit ihm sprechen kann und ihn sogar belohnen oder mit den Leckerchen ablenken kann finde ich persönlich ziemlich cool. Abgesehen davon finde ich so ein Gerät, dass zur Sicherheit für unsere Lieblinge entwickelt wurde einfach super, gerade für Helikopter Frauchen wie mich (ja schuldig). Und gerade die vielen Extras rechtfertigen auch den verhältnismäßig hohen Preis, denn dafür bekommt man tatsächlich eine Menge geboten. Wir gehen seit dem Einzug der Furbo auf jeden Fall mit einem sicheren Gefühl aus dem Haus, denn wir wissen, dass wir immer mal wieder nachschauen können wie es Mogli geht und was er so macht. Also ja, es ist wirklich spannend zu wissen, was der Hund so treibt wenn man nicht da ist und falls es euch interessiert: meistens tatsächlich schlafen, hin und wieder mal nachschauen ob das im Hausflur nicht vielleicht wir sind und einmal wurde die Mülltüte ausgeräumt.

„Solange es Leckerchen regnen lässt darf es mich auch beobachten“

Ein großes Danke an dieser Stelle an Furbo und an Karkalis Communications für die Möglichkeit, die Furbo Kamera testen zu dürfen.

Interessiert es euch, was eure Hunde so treiben, wenn sie alleine Zuhause sind?

Danke fürs vorbeischauen, Kira und Mogli

(Die Furbo könnt ihr euch hier noch näher ansehen und kaufen: https://shopde.furbo.com/ )

 

*Dieser Beitrag enthält Werbung. Die Furbo Hundekamera wurde uns netterweise kosten- und bedingungslos von  Karkalis Communications zur Verfügung gestellt. Unsere Meinung ist aber wie immer ehrlich, mehr dazu hier: https://mogligoeswild.de/kooperationen

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